Fortbildungstag: Sicherheit vermitteln und kompetent begleiten, wenn ein Kind viel zu früh stirbt

Veranstaltungsort: Gemeindezentrum der ev. Brüdergemeinde, Gemeindezentrum der ev. Brüdergemeinde, Saalplatz 2, Korntal-Münchingen

Datum: 26.01.2026
Zeit: 9:00 - 16:00


Interdisziplinäre Fortbildung für Ärzte*innen, Hebammen, Pflegende, Berater*innen, Trauerbegleiter*innen, Seelsorger*innen und andere Fachpersonen, die mit Betroffenen in Kontakt kommen

Anmeldung: bis 10.01.2026: k.link@oase-am-weg.de
begrenzte Teilnehmerzahl: 10-20 Personen

Kosten*: 85,- Euro pro Person (mit Verpflegung), gefördert durch die Walter Somnier-Stiftung

Inhalte:

Wenn werdende Eltern erfahren, dass ihr Kind nicht lebensfähig sein wird, oder dass sein Herz aufgehört hat zu schlagen, sind sie im Schock und geraten in einen psychischen Ausnahmezustand.

Sie dann kompetent zu begleiten, sie mit wichtigen Informationen zu erreichen und in ihrer Situation zu stärken stellt Fachpersonen vor eine große Herausforderung.

Wie können wir professionell und angemessen reagieren, wenn wir selbst sprachlos sind? Was vermittelt Eltern Halt und Sicherheit – wenn Worte fehlen oder zu viel sind? Wie finde ich als Fachperson Zugang und wie kann ich verhindern, dass sich mein Gegenüber ganz verschließt?

Inhalte:

  • Unsere Rolle in der Begleitung von Eltern eines in oder kurz nach der Schwangerschaft verstorbenen Kindes.
  • Die Wirkung von verbaler und non-verbaler Kommunikation in einem solchen Ausnahmezustand
  • Sensibilisierung für die besondere Situation der Eltern und hilfreiche Maßnahmen, um stärkend zu begleiten und zu beraten
  • Einblick in mögliche Reaktionen der Eltern und Verläufe einer solchen Trauer, um einfühlsam reagieren zu können
  • Blick auf uns als Begleiter*in, Selbstregulation

Das Seminar umfasst 8 Fortbildungsstunden und wird nach §7 HebBO als geeignete Fortbildung anerkannt